| Köln

Und es hat Boom gemacht

Rentnerin Erna, Einzelhandelskaufmann Ralf und der Student Max haben eine Gemeinsamkeit. Sie legen ihr Geld auf die gleiche Art an – sie investieren in ein Projekt. Das Finanzierungsmodell Crowdfunding boomt derzeit. Im letzten Jahr wurden laut dem Statistikportal Statista.de 1213 Projekte in Deutschland auf diese Art finanziert. Knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Kölner Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH finanziert bereits sein zweites Bauprojekt zum Teil durch Crowdfunding. Ab Freitag, den 18. November 2016 konnten Privatpersonen in das Neubauprojekt Raderberger Straße 174 in Köln-Raderberg investieren. Nach vier Stunden war das Finanzierungsziel von 800.000 Euro bereits erreicht. „Wir sind überwältigt von dem Ergebnis“, sagt Martin Koll, Geschäftsführer der WvM. „Ich freue mich schon auf unser drittes Crowdfunding-Projekt Anfang nächsten Jahres.“

Geringes Risiko für Investoren
Beide Parteien profitieren von dem Modell: Der Bauträger muss weniger Eigenkapital in das Projekt stecken, die Privatinvestoren bekommen ihren angelegten Betrag nach 15 Monaten inkl. fünf Prozent Zinsen zurück. Die Investitionssumme für Zeichner liegt zwischen 500 und 10.000 Euro. Diese Spanne und die Wohnraumnachfrage in Köln hält das Risiko für die Investoren gering. 75 Prozent der insgesamt 46 Eigentumswohnungen verkaufte die WvM bereits. Die Bauarbeiten am Rohbau haben begonnen und die Fertigstellung ist für Mitte des Jahres 2018 geplant.
Um die Verträge zwischen der WvM und den Investoren und die Verbuchungen kümmert sich die EXPORO AG. Bereits zum zweiten Mal arbeitet die WvM mit dem deutschen Marktführer bei Crowdinvesting für Immobilienfinanzierungen zusammen.

Zurück