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Wenn Wohnen zum Erlebnis wird

Während die Bewohner der Aachener Straße 460 in ihren eigenen vier Wänden entspannen, kochen oder schlafen fährt ein Zug unter ihrer Wohnung hindurch – ohne dass sie ihn hören oder spüren. Die Bauträger WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH und die Friedrich Wassermann Bauunternehmung für Hoch- & Tiefbauten GmbH & Co. KG schaffen Wohnraum am Clarenbachplatz und überbauen dafür die naheliegenden Gleise.

Bislang nutzen die Bürger das Privatgrundstück des Bauträgers als kostenlosen Parkplatz. Ebenso findet zweimal wöchentlich ein Markt auf dem Gelände statt. Jetzt, da das Projektteam die Planung vorangebracht und den Bauantrag gestellt hat, beginnt es mit den bauvorbereitenden Maßnahmen. Das heißt: vom 20. Februar bis 17. März gilt Parkverbot auf dem Grundstück. Nach dem Zeitraum darf das Gelände bis zum Baubeginn wieder als Parkplatz genutzt werden. „Wir haben geplant, im Mai mit dem Bau zu starten“, erklärt Nadja Wildner, Projektleiterin der WvM. „Ab dann wird der Parkplatz dauerhaft geschlossen und der Wochenmarkt während der Bauzeit verlegt. Sobald alle Details zum Marktumzug geklärt sind, informieren wir die Bürger und Bürgerinnen sofort.“ Nach Abschluss der Baumaßnahme kehrt der Wochenmarkt an seinen ursprünglichen Platz, den Braunsfelder Markt an der Clarenbachkirche, zurück.

Ruhig wohnen dank Schall- und Vibrationsschutz

Die Fertigstellung des Projekts ist für Mitte bis Ende 2019 geplant. Ab dann stehen drei Baukörper mit 600 Quadratmetern gewerblicher Nutzfläche (Gastronomie, Büro und ggf. Einzelhandel) sowie knapp 68 Eigentumswohnungen am Clarenbachplatz. Die neuen Besitzer können zwischen verschiedenen Wohnungsgrößen wählen: Das Spektrum reicht vom 1-Zimmer-Appartment bis zur 4-Zimmer-Wohnung. Penthouse-Wohnungen sind ebenso geplant. Auch an Familien mit Kindern haben die Bauträger gedacht: Am Clarenbachplatz wird es zukünftig einen größeren und neugestalteten Kinderspielplatz geben. Zum Objekt gehören zusätzlich rund 100 Tiefgaragenstellplätze.

Damit die neuen Eigentümer die Züge kaum hören, sehen oder spüren, puffern die Bauträger die Gleise ab und überdachen sie. „Ein Gebäude vor Schall und Vibration zu schützen ist eine Herausforderung für uns“, sagt Nadja Wildner. „Wir haben uns intensiv mit den technischen Möglichkeiten auseinandergesetzt und sind sicher, eine funktionierende, technisch anspruchsvolle und innovative Lösung entwickelt zu haben.“

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